Hausordnung
für das Nikolaus-von-Kues-Gymnasium



Diese Hausordnung versteht sich als Erinnerung an eigentlich selbstverständliche Regeln für das Zusammenleben an unserer Schule, das ohne allgemeine gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft aller Beteiligter zu verantwortlichem Handeln nicht funktionieren kann. Sie ist dem Leitbild der Schule verpflichtet.


Unterrichtszeiten:

1. Stunde: 7.50 - 8.35
2. Stunde: 8.40 - 9.25
3. Stunde: 9.30 - 10.15
Pause: 10.15 - 10.35
4. Stunde: 10.35 - 11.20
5. Stunde: 11.25 - 12.10
6. Stunde: 12.15 - 13.00
7. Stunde: 13.00 – 13.45
8. Stunde: 13.45 - 14.30
9. Stunde: 14.30 - 15.15
10. Stunde: 15.25 - 16.10
11. Stunde: 16.10 - 16.55

Das Sekretariat ist von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr geschlossen.

1. Das Verhalten vor dem Unterricht

Bis 7.45 Uhr halten sich die Schüler/innen im Schulhof, im Atrium des Hauptgebäudes oder in den Aufenthaltsräumen auf. Sie werden dort beaufsichtigt. Die Schüler/innen im Hauptgebäude achten darauf, dass der Weg zu den Eingängen des Lehrerzimmers freigehalten wird.

Um 7.45 Uhr begeben sich die Schüler/innen zu ihren Klassen- und Fachräumen.

Fahrzeuge werden auf den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt: Das Befahren des Schulhofes ist nur in begründeten Ausnahmefällen (Gehbehinderung, Transport schwerer Lasten) gestattet. Die Abstellplätze für Fahrräder und Mopeds müssen auf direktem Wege angefahren werden.

2. Das Verhalten während der Pausen

2.1 Die große Pause

Zu Beginn der großen Pause gehen alle Schüler/innen ohne Umwege vom jeweiligen Klassen- oder Fachraum auf den Schulhof. Sie halten sich auch weder in den A-Räumen noch auf dem Flur vor dem Lehrerzimmer auf.

Ballspiele auf dem Schulhof sind erlaubt, solange niemand dadurch gefährdet oder Schuleigentum beschädigt oder zerstört wird. Im Schulgebäude sind Ballspiele grundsätzlich untersagt.

Das Verlassen des Pausenhofes ist Schüler/innen der Klassen 5-10 nur mit Erlaubnis der aufsichtführenden Lehrkraft gestattet. Der Pausenhof wird durch das Schulgebäude, die Turnhalle des Gymnasiums, den Fahrradabstellplatz und den Schlagbaum begrenzt; der untere Parkplatz gehört nicht zum Pausenhof. Nach dem Ende der Pause mit dem ersten Läuten begeben die Schüler/innen sich unverzüglich zu ihren Unterrichtsräumen. Den Plan für die Schulhofreinigung nach Ende der großen Pause stellt die Schülervertretung auf; daran sind alle Klassen und Kurse gleichermaßen zu beteiligen.

Bei widriger Witterung ist der Aufenthalt im Atrium möglich; die Entscheidung darüber liegt bei einem Vertreter der Schulleitung.

Die Lehrkräfte begeben sich bei Pausenbeginn (wie in allen anderen Fällen, in denen alle Schüler/innen den Klassenraum verlassen) als letzte aus den Unterrichtsräumen, löschen die Lichter, lassen die Jalousien hoch und schließen den Raum ab.

Während der Pause werden der Schulhof und das Atrium von Lehrkräften beaufsichtigt; die Flure werden jeweils zu Beginn der Pause kontrolliert. Die Aufsicht führenden Lehrkräfte sind verantwortlich für die Einhaltung der Hausordnung. Insbesondere bei Auseinandersetzungen zwischen Schüler/innen sind sie zum schlichtenden Einschreiten verpflichtet.

2.2 Die 5-Minuten-Pausen

Die 5-Minuten-Pausen dienen dem Wechsel von Unterrichtsräumen und der Vorbereitung auf die nächste Unterrichtsstunde. Die Aufsichtspflicht obliegt allen Lehrkräften.

2.3 Freistunden

Klassen, denen in Freistunden der Aufenthaltsraum zugewiesen wurde, haben sich nur dort aufzuhalten; der Schulhof ist grundsätzlich kein Aufenthaltsraum.

2.4 Mittagspause

In der Mittagspause ist den Schülern/Schülerinnen der Aufenthalt in den ausgewiesenen A-Räumen, im Atrium und auf dem Schulhof gestattet. Die Aufsicht wird von einer Lehrkraft ausgeübt.

Den Ordnungsdienst am Ende der Mittagspause regelt die Schulleitung in Absprache mit der Schülervertretung; an ihm sind alle MSS-Kurse mit Nachmittagsunterricht gleichermaßen zu beteiligen.

Das Verlassen des Schulgeländes ist minderjährigen Schülern nur mit schriftlicher Genehmigung ihrer Erziehungsberechtigten erlaubt; dies gilt grundsätzlich auch bei vorzeitigem Unterrichtsende.

Erst ab 13.15 Uhr ist das Befahren des Schulhofs mit Autos gestattet. Dabei ist unbe-dingt auf die Sicherheit der Personen auf dem Schulhof zu achten. Es darf nicht schneller als mit Schritttempo gefahren werden.

3. Verhalten beim Ende des Unterrichts

Bei Unterrichtsschluss werden alle Stühle auf die Tische gestellt. Lehrer/innen und Schüler/innen achten auf Beseitigung des Unrats in der Klasse; zu diesem Zweck befinden sich Besen, Schaufeln und Mülleimer in den Räumen.

Es ist ebenfalls darauf zu achten, dass das Licht ausgeschaltet, die Fenster (bes. während der Heizperiode) geschlossen und die Jalousien hochgelassen werden.

Der Lehrer/die Lehrerin schließt den Klassenraum ab.

4. Verhalten im Schulgebäude

Wegen der damit verbundenen Gefahr und Störung des Unterrichts ist das Rennen und Toben im Gebäude verboten. Für die Sauberkeit im Gebäude, insbesondere in Klassen- und Fachräumen sowie Toiletten, sind in erster Linie die Schüler/innen verantwortlich, jedoch sind die Lehrkräfte verpflichtet, auf die Einhaltung der Ordnung in allen Räumen zu achten. Dies gilt in besonderem Maße bei Lerngruppen, die in fremden Räumen Unterricht haben.

Für die Sauberkeit in den A-Räumen (bes. dem Oberstufen-A-Raum) ist die Schülervertretung verantwortlich.

Aller Müll ist – getrennt nach Abfallart – in die vorgesehenen Behälter zu werfen. Für Verschmutzungen, Beschädigungen, Zerstörungen haften die Verursacher. Für auf dem Schulgelände beschädigte oder verlorene Gegenstände übernimmt die Schule keine Haftung.

Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben.

5. Das Verhalten bei Gefahr regeln die Aushänge in den Unterrichtsräumen.

6. Rauchen und Alkohol

Das Nikolaus-von-Kues-Gymnasium ist eine rauchfreie Schule; dies betrifft Schulgebäude und –gelände ohne Ausnahme.

Der Konsum von Alkohol ist den Schülern bei schulischen Veranstaltungen untersagt. Ausnahmen können nur im Rahmen der Schulordnung (SchO §93) genehmigt werden.

7. Nutzung von Handys

Die Nutzung von Handys soll den Schüler/innen für dringend notwendige Kommunikation ermöglicht werden. Deshalb dürfen Handys in die Schule mitgebracht werden. Sie sind jedoch grundsätzlich ausgeschaltet und verborgen aufzubewahren, um Störungen des Unterrichts und der Vorbereitung auf den Unterricht zu vermeiden. Lediglich in der großen und in der Mittagspause sowie in Freistunden im A-Raum ist es erlaubt, mit dem Handy zu telefonieren bzw. SMS zu verschicken.

Die genannten zeitlichen Vorgaben gelten ebenso für die Nutzung aller Arten elektronischer Unterhaltungsmedien; hierbei ist auf andere Personen Rücksicht zu nehmen (Kopfhörer!).

Bei Klassen- und Kursarbeiten müssen Handys, I-Pads usw. grundsätzlich in der Schultasche aufbewahrt werden.

Das Anfertigen von Fotos, Videos oder Tonmitschnitten ohne Zustimmung des oder der Betroffenen ist in Schulgebäude und –gelände ohne Ausnahme untersagt. Für schulische Veranstaltungen jeder Art gelten die allgemeinen Rechtsvorschriften.

8. Schwarzes Brett

Die Schülervertretung ist berechtigt, sie betreffende Bekanntmachungen am Schwarzen Brett auszuhängen. Sonstige Anschläge bedürfen der vorherigen Genehmigung des Schulleiters; dies gilt auch für die Verteilung von Schriften und Flugblättern auf dem Schulgelände.